Karriere
Mit Fußball Geld verdienen – Die 4 besten Jobs

(Symbolfoto: westline)

Mit Fußball Geld verdienen ist auch außerhalb der Profi-Ligen möglich – nicht nur als Spieler. Wer Fans und Zuschauer berät oder Ihnen nützliche Informationen zur Verfügung stellt, kann einen Nebenverdienst erzielen und dauerhaft die Kasse aufbessern.

Geld verdienen mit dem schönsten Hobby der Welt – wer möchte das nicht? Tatsächlich gibt es mehrere Möglichkeiten, mit Fußball Geld zu verdienen. Wichtig: Wer durch den Kauf und anschließenden Weiterverkauf von Tickets zu einem höheren Preis Gewinne erzielen möchte, kann sich strafbar machen. Um diese Art des Geldverdienens geht es hier deshalb nicht.

  1. Geld verdienen als Amateurfußballer: Wie viel ist drin?

Wer selbst aktiv spielt, kann auch in den unteren Klassen Geld verdienen. Vereine bis hinunter in die Kreisliga zahlen z. B. 250 Euro Fahrtkosten pro Monat oder erstatten Ausgaben für neue Schuhe und sonstige Ausrüstung. Wer allerdings nie über die unteren Ligen hinausgekommen ist, darf mit solchen Annehmlichkeiten nicht rechnen. Vereine locken mit solchen Incentives Spieler aus den oberen Spielklassen. Diese verzichten auf das höhere sportliche Niveau und nehmen dafür einen finanziellen Ausgleich entgegen. Ohne einschlägige Erfahrungen in den höheren Klassen stehen die Chancen hier sehr schlecht.

2) Infoseiten für Fans bauen

Wer nicht aktiv spielt, kann anreisenden Fans von Mannschaften der oberen Spielklassen Tipps rund um den Stadionbesuch geben. Am sinnvollsten ist dies durch den Bau einer einfachen Internetseite möglich, die eine klare Zielgruppe anspricht. Eine Zielgruppe könnten z. B. Fans sein, die von außerhalb zu Spielen von Borussia Dortmund anreisen und dort nach Parkplätzen suchen. Mit ein paar Geheimtipps von ortskundigen findet sich der Parkplatz womöglich schneller.

Ebenso könnten Erlebnisberichte über den Besuch z. B. des Fußballmuseums erstellt und anderen zur Verfügung gestellt werden. Auf der Internetseite kann z. B. Werbung eingeblendet werden, um Geld zu verdienen. Reichtümer sind hier sicherlich nicht zu erwarten – ein kleiner Nebenverdienst ist aber möglich.

3) Geld verdienen durch Wetten

Bei Buchmachern lässt sich auf zahlreiche Ereignisse wetten – es gibt nahezu kein Szenario in einem Bundesligaspiel, auf das sich nicht eine Wette platzieren ließe. Wer den Ausgang von Spielen häufiger gekonnt voraussieht, kann mit Wetten Geld verdienen. Wichtig: Es reicht nicht, nur „hin und wieder“ richtig zu liegen. Wer auf Dauer mehr gewinnen als einsetzen möchte, muss die Buchmacher schlagen – und das ist gar nicht so einfach. Leidenschaftliche Vielgucker mit einer gewissen analytischen Gabe haben aber gute Chancen.

Wer häufiger wettet, kennt sich irgendwann auf dem Markt für Wettbüros aus und kann Buchmacher anhand von Quoten und weiteren Merkmalen gut einschätzen. Dieses Insiderwissen kann anderen zur Verfügung gestellt werden. So könnte z. B. eine Internetseite mit einem Buchmachervergleich erstellt werden, auf der sich Fans auf der Suche nach seriösen Wettanbietern informieren können. Viele Buchmacher zahlen für vermittelte Neukunden eine Provision.

Wichtig ist hier, keine rechtlichen Risiken einzugehen. Bevor anderen via Internet Wettbüros empfohlen werden, sollte ein Rechtsanwalt die Sache einschätzen und alle notwendigen Hinweise und Vermerke auf der Seite sicherstellen. Dass auf solchen Informationsseiten keine unseriösen Versprechungen gemacht und keine begünstigenden Unwahrheiten über Wettbüros verbreitet werden sollten, nur um Geld zu verdienen, versteht sich von selbst.

4) Geld verdienen als lokaler Sportreporter

Lokalzeitungen berichten gerne über sportliche Ereignisse aus den Amateurligen vor der Haustür, müssen aber oft am Personal sparen. Deshalb ist bei längst nicht jedem wichtigen Spiel ein Reporter vor Ort. Wer ohnehin viel Zeit am Spielfeldrand verbringt, kann bei der Lokalzeitung nach einer Nebenbeschäftigung fragen. Für regelmäßige, kurze Berichte über den Spielverlauf wird vielleicht ein kleines Entgelt bezahlt.

Achtung Steuern!

Wer mit Fußball Geld verdient, muss es versteuern. Welche Steuern anfallen, hängt vom Einzelfall ab. Fahrtkosten können steuerfrei sein, wenn entsprechende Fahrten nachgewiesen werden können. Einnahmen aus dem Betrieb von Internetseiten sind i.d.R. gewerbliche Einnahmen, die der vollen Besteuerung unterliegen. Wer in geringem Umfang als Sportreporter tätig ist, muss diese Einnahmen ebenfalls beim Finanzamt anmelden.