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Senioren bekommen keinen Kredit, aber eine Rente aus Stein

(Foto: Deutsche Leibrenten AG/akz-i)

akz-i Das Leben im Ruhestand genießen, das wünscht sich jeder Rentner. Die meisten Senioren sind froh, der Hektik des Berufsalltags entfliehen zu können.

Doch beim Blick ins Portemonnaie besteht zur Freude wenig Anlass. Viele stellen erst dann fest, dass Rente und Erspartes kaum zum Leben reichen. Das gilt auch für Senioren mit Immobilieneigentum. Sie wohnen zwar mietfrei, haben aber zeitlebens ihr Geld in Haus oder Wohnung gesteckt und daher kein zusätzliches Vermögen aufbauen können.

Unerwartete Kosten, beispielsweise für Instandhaltung oder auch Gesundheit und Pflege, stellen viele Senioren vor ein Dilemma: Die Immobilie verkaufen und das vertraute Zuhause aufgeben kommt für die große Mehrheit nicht infrage. Einen Kredit aber bekommen Menschen im Rentenalter kaum noch.

Was viele Senioren nicht wissen: Sie können ihr Haus oder ihre Wohnung schon zu Lebzeiten zur Finanzierung ihres Alltags nutzen, ohne die vertraute Umgebung verlassen zu müssen. Bei einer Immobilien-Leibrente verkaufen sie zwar ihr eigenes Heim, bleiben aber dort wohnen. Sie erhalten eine monatliche Rente und genießen ein lebenslanges mietfreies Wohnrecht. „Beides wird garantiert, indem es durch einen Notar beurkundet und im Grundbuch eingetragen wird“, erklärt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leibrenten.

Ein Ehepaar (beide 75 Jahre alt) könnte etwa mit einer lebenslangen monatlichen Rentenzahlung von 820 Euro rechnen, wenn das Eigenheim mit 300.000 Euro bewertet wird. Zusammen mit dem Wert des mietfreien Wohnrechts von 920 ergäbe sich somit eine Gesamtsumme der Leibrente in Höhe von 1.740 Euro im Monat. Eine Mindestlaufzeit sorgt dafür, dass Rentenzahlungen vererbt werden können, falls der Verkäufer früh nach Vertragsabschluss stirbt.

„Die Immobilien-Leibrente ist ein transparentes Modell, das die nötige Liquidität im Alter freisetzt“, erklärt Prof. Dr. Heinrich Schradin von der Universität Köln. Sie eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer ab 70 Jahren und wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen.

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