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Paralympics: Forster holt Gold vor Schaffelhuber

Anna-Lena Forster in Aktion. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Karl-Josef Hildenbrand)

Pyeongchang (dpa) – Teamkollegin Anna-Lena Forster hat die Siegesserie von Anna Schaffelhuber bei Paralympics beendet. Die 22-Jährige aus Radolfzell gewann bei den Spielen in Pyeongchang Gold in der Super-Kombi, Schaffelhuber holte Silber.

Zuvor hatte die Regensburgerin Schaffelhuber sieben Paralympics-Rennen in Folge gewonnen. Fünf bei den Spielen 2014 in Sotschi und die ersten beiden in Südkorea. Forster hatte nach dem Super-G noch auf Rang vier gelegen, riskierte dann aber im Slalom alles und gewann. Am Ende lag sie 2,52 Sekunden vor Schaffelhuber.

Andrea Rothfuss verpasste die Goldmedaille in der Super-Kombination knapp. Die 28-Jährige hatte nach dem Super-G geführt, ihre Dauer-Rivalin Marie Bochet war bereits ausgeschieden. Doch nach dem abschließenden Slalom hatte die Schwäbin, der die linke Hand fehlt, 0,37 Sekunden Rückstand auf die Kanadierin Mollie Jepsen. Rothfuss gewann damit ihre dritte Silbermedaille bei den Paralympics in Südkorea. In der Abfahrt und auch im Super-G hatte sie sich jeweils der Französin Bochet geschlagen geben müssen.

Porträt Anna Schaffelhuber auf deutsche-paralympische-mannschaft.de

Porträt Anna-Lena Forster auf deutsche-paralympische-mannschaft.de