Tennis
Roger Federer - folgt der Abschied?

Inzwischen stehen 100 ATP-Siege für ihn zu Buche. Mit 37 Jahren ist Roger Federer noch immer dazu in der Lage, Höchstleistungen auf den Platz zu bringen. Doch immer mehr verdichten sich die Spekulationen um ein baldiges Karriereende. Bislang entschied sich der Schweizer dazu, keinen Kommentar dazu abzugeben.

Die magischen 100


Eine Profikarriere, die sich über zwei Jahrzehnte erstreckt und höchst erfolgreich verlief, steht inzwischen hinter Roger Federer. Bei der Australian Open ist es ihm noch einmal gelungen, eine ganz besondere Marke zu setzen. Dort war er dazu in der Lage, Turniersieg Nummer 100 zu feiern. Auch in den Statistiken des Tennis ist er längst zu jener Legende geworden, di seine Fans schon seit Jahren in ihm sehen.

Auch in Australien war er noch einmal dazu in der Lage, Höchstleistungen abzurufen. Kein Gegner würde so weit gehen, ihn ob seines Alters zu unterschätzen. Auch die Buchmacher zeigen mit ihren Quoten, dass die Wahrscheinlichkeit eines Siegs allzu häufig auf der Seite von Roger Federer steht. Zudem stehen viele Tennis Wettbonus Angebote bereit, die sich für die Abgabe einer solchen Wette nutzen lassen.

Eine enorme Disziplin

Wenige große Stars des Tennis waren dazu in der Lage, bis ins hohe Sportleralter von 37 Jahren aktiv zu bleiben. Einige stießen dabei an ihre körperlichen Grenzen und mussten feststellen, dass sie nicht mehr mit der jungen Konkurrenz mithalten konnten. Andere sahen früher den Zeitpunkt gekommen, an dem sie alles erreicht hatten, um am Zenit ihrer Leistung abtreten zu können.

Immer wieder gibt es Berichte darüber, wie akribisch sich Roger Federer auf die Saison vorbereitet. Eine Reihe von Turnieren tritt er seit Jahren nicht mehr an, um die körperliche Belastung nicht zu groß werden zu lassen. In jenen Wettkämpfen, für die er sich entscheidet, zeigt er zumeist eine solide Leistung. Viele Experten machen die besondere Disziplin in Training, Ernährung und Alltag dafür verantwortlich, dass Roger Federer sich so lange an der Weltspitze halten konnte.

Wer tritt in seine Fußstapfen?

In der Welt des Tennis stellt sich längst die Frage, wer dazu in der Lage sein wird, in die großen Fußstapfen Roger Federers zu treten. Entscheidet sich dieser für den Rücktritt, so fällt das Licht auf andere Ikonen, die bislang allzu oft auf den zweiten oder dritten Platz verwiesen wurden. Der ewige Konkurrent Rafael Nadal ist seinerseits in ein Alter gekommen, in dem die sportlichen Belastungen zu groß werden könnten. Bei Novak Djokovic stellen sich viele Experten die Frage, ob er über Jahre dazu fähig sein wird, seine Leistungen auf hohem Niveau zu stabilisieren. Dann wäre die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste ein würdiger Kandidat für die Nachfolge.

Obwohl die deutsche Tennis-Hoffnung Alexander Zverev bereits in einigen Turnieren für sich werben konnte, fehlt es bislang an den entscheidenden Turniersiegen, um bis auf den ersten Platz der Rangliste zu springen. Doch in Anbetracht seines jungen Alters zählt auch Alexander Zverev zum Kreis derer, die das Potenzial zeigen, nach dem Ausstieg Federers in die erste Reihe zu treten.

An und für sich mangelt es nicht an Optionen für die kommenden Jahre. Die Welt des Tennis stellte schon häufig ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Da bislang keine offiziellen Informationen über einen möglichen Rücktritt vorliegen, lässt sich der Blick zudem noch einmal auf die grandiosen Leistungen des Schweizer Stars richten.